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Matratze reinigen: Tipps gegen Flecken & Gerüche

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Matratze reinigen: Tipps gegen Flecken & Gerüche

Deine Matratze ist der Ort, an dem du etwa ein Drittel deines Lebens verbringst. Schweiss, Hautschuppen, Staubmilben – all das sammelt sich mit der Zeit unbemerkt in deiner Matratze an. Doch wie oft hast du deine Matratze schon richtig gereinigt?

matratze reinigen

Wahrscheinlich seltener, als du zugeben möchtest. In diesem Artikel zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du deine Matratze reinigen kannst – mit einfachen Hausmitteln, ohne teure Spezialgeräte. Egal ob Flecken, Gerüche oder einfach nur eine gründliche Frischekur – hier erfährst du alles, was du brauchst.

In this article

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Warum du deine Matratze reinigen solltest – und zwar regelmässig

Die gute Nachricht: Du musst nicht jede Woche die Matratze schrubben. Eine leichte Reinigung – also absaugen und mit Natron behandeln – empfehlen Experten alle 3 bis 6 Monate. Eine gründliche Tiefenreinigung reicht ein- bis zweimal im Jahr.

Wenn du Allergiker bist, solltest du häufiger ran – etwa alle sechs Monate. Und bei sichtbaren Flecken oder unangenehmen Gerüchen natürlich sofort. Denn je frischer der Fleck, desto einfacher lässt er sich entfernen.

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Was du für die Matratzenreinigung brauchst

Das Beste: Du brauchst keine teuren Spezialreiniger. Die meisten Mittel hast du wahrscheinlich schon zu Hause. Hier ist deine Einkaufsliste:

  • Staubsauger mit Polsterdüse und Fugenaufsatz
  • Natron (Backpulver) – eine ganze Menge davon
  • Weisser Essig (Tafelessig)
  • Wasserstoffperoxid (3%) – aus der Apotheke
  • Spülmittel – ein paar Tropfen
  • Weisse, saubere Tücher oder Mikrofasertücher
  • Sprüflasche
  • Enzymreiniger (optional) – besonders gut für biologische Flecken wie Urin oder Blut
matratzenreinigung brauchst

Wichtig: Verwende nur weisse Tücher, damit keine Farbe auf die Matratze abfärbt.

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Die 5 Schritte zur gründlichen Matratzenreinigung

Schritt 1: Bettzeug abziehen und Matratze absaugen

Los geht's! Zieh erstmal alles ab – Bettlaken, Spannbettlaken, Matratzenschoner. Alles kommt in die Waschmaschine. Wenn möglich, wasch die Bettwäsche bei 60°C – das tötet Milben und Bakterien ab.

Jetzt nimmst du den Staubsauger mit der Polsterdüse und saugst die gesamte Matratzenoberfläche gründlich ab. Geh in überlappenden Bahnen vor – einmal längs, einmal quer. Vergiss nicht die Seiten und die Nähte, da sammelt sich besonders viel Staub.

die 5 schritte zur gründlichen matratzenreinigung

Schritt 2: Flecken behandeln – je nach Art

Jetzt kommen die Flecken dran. Wichtig: Niemals die Matratze durchnässen! Eine Matratze ist wie ein Schwamm – wenn sie zu nass wird, fängt sie an zu schimmeln. Also immer nur leicht anfeuchten und dann trocken tupfen.

Für Schweiß- oder unbestimmte Flecken:

Misch 1 Tasse Wasserstoffperoxid (3%), 3 Esslöffel Natron und ein paar Tropfen Spülmittel. Sprüh die Mischung leicht auf den Fleck, lass sie 10 Minuten einwirken und tupf sie dann mit einem sauberen Tuch ab.

Für Urin-Flecken (bei Kindern oder Haustieren):

Blot zuerst so viel Flüssigkeit wie möglich mit Küchenpapier auf. Dann misch 2 Teile kaltes Wasser mit 1 Teil weissem Essig und etwas Spülmittel. Sprüh die betroffene Stelle ein, lass es 10–15 Minuten einwirken und tupf es ab. Danach grosszügig Natron auf die Stelle streuen – das zieht die Restfeuchtigkeit und den Geruch heraus. Nach weiteren 15 Minuten das Natron absaugen.

Alternativ: Misch ½ Tasse Wasserstoffperoxid, 1 Esslöffel Natron und ein paar Tropfen Spülmittel. Diese Mischung ist besonders effektiv bei Urin.

Für Blut-Flecken:

Gib etwas Wasserstoffperoxid (3%) oder weissen Essig auf den Fleck. Bei Peroxid schäumt es sofort auf – das ist normal. Tupf den Schaum ab und lass die Stelle 15 Minuten einwirken, dann abtupfen.

Für Erbrochenes:

Entfern zuerst die festen Bestandteile. Streu dann grosszügig Natron auf die Stelle, lass es 15 Minuten einwirken und saug es ab.

Wichtig bei allen Flecken:

Immer von aussen nach innen tupfen, nicht reiben. Reiben verteilt den Fleck nur noch mehr.

Schritt 3: Die Natron-Kur für frische Gerüche

Wenn die Flecken behandelt und getrocknet sind, kommt der nächste Schritt: Natron. Streu eine grosszügige, gleichmässige Schicht Natron über die gesamte Matratzenoberfläche. Ja, wirklich grosszügig. Das Natron neutralisiert Gerüche, anstatt sie nur zu überdecken.

Lass das Natron mindestens 1–2 Stunden einwirken. Bei starken Gerüchen kannst du es auch über Nacht drauf lassen. Wer mag, kann ein paar Tropfen ätherisches Öl (Lavendel oder Eukalyptus) untermischen – das gibt einen leichten, angenehmen Duft.

Danach saugst du das Natron gründlich mit dem Staubsauger ab – wieder in überlappenden Bahnen. Wenn dein Staubsauger einen HEPA-Filter hat, umso besser – der filtert auch die kleinsten Allergene heraus.

Schritt 4: Optional – Essig-Spray für extra Frische

Wenn nach der Natron-Kur noch ein leichter Geruch bleibt, kannst du einen Matratze reinigen-Trick mit Essig anwenden. Misch in einer Sprühflasche 1 Teil weissen Essig mit 1 Teil Wasser. Sprüh die Matratze ganz leicht ein – wirklich nur ein feiner Nebel, nicht nass machen! Lass sie dann komplett durchtrocknen. Der Essiggeruch verfliegt beim Trocknen und nimmt andere Gerüche mit.

Schritt 5: Matratze gründlich trocknen lassen

Das ist der wichtigste Schritt, den viele überspringen: Die Matratze muss komplett trocknen, bevor du wieder Bettwäsche aufziehst. Feuchtigkeit ist der Feind – sie führt zu Schimmel und Milben.

Stell die Matratze wenn möglich an die frische Luft oder ans offene Fenster. Ein Ventilator beschleunigt den Trocknungsprozess enorm. Plane etwa 4–8 Stunden Trockenzeit ein. Fass zwischendurch mal an – wenn sie sich noch kühl oder feucht anfühlt, ist sie noch nicht trocken.

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Wann du einen Profi holen solltest

Manchmal hilft auch die beste Hausmittel-Kur nicht mehr. Wenn deine Matratze stark verschmutzt ist, hartnäckige Flecken hat oder du einfach keine Lust auf die Arbeit hast – dann lass sie professionell reinigen.

Eine professionelle Matratzenreinigung kostet in Deutschland etwa 55–80 Euro für eine Einzelmatratze. Doppelmatratzen liegen bei etwa 65–100 Euro. Dafür wird die Matratze mit speziellen Geräten tiefengereinigt, Milben und Bakterien werden abgetötet und du bekommst oft sogar ein Zertifikat.

Bei Allergien oder Atemwegserkrankungen kann sich das lohnen. Und für Kindergärten oder Pflegeheime gibt es sogar zertifizierte Fachbetriebe, die vor Ort reinigen.

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So beugst du vor – damit deine Matratze länger sauber bleibt

Der beste Weg, um deine Matratze reinigen zu müssen? Vermeiden, dass sie überhaupt so dreckig wird. Hier sind meine Top-Tipps:

  • Matratzenschoner verwenden. Ein waschbarer Matratzenschoner ist die einfachste Massnahme. Er fängt Schweiss, Hautschuppen und kleine Unfälle ab – und kann einfach bei 60°C in die Waschmaschine.
  • Regelmässig lüften. Jeden Morgen die Bettdecke zurückschlagen und das Zimmer für 15–30 Minuten lüften. So kann die Feuchtigkeit aus der Nacht entweichen.
  • Bettwäsche wöchentlich wechseln. Klingt nach viel Arbeit, aber es lohnt sich. Weniger Bakterien, weniger Milben, bessere Luft.
  • Matratze regelmässig wenden. Wenn deine Matratze beidseitig nutzbar ist, dreh sie alle 3–6 Monate. Das verteilt die Belastung gleichmässig.
  • Alle 8–10 Jahre austauschen. Selbst mit bester Pflege verliert eine Matratze mit der Zeit an Stützfunktion.
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So beugst du vor – damit deine Matratze länger sauber bleibt

Der beste Weg, um deine Matratze reinigen zu müssen? Vermeiden, dass sie überhaupt so dreckig wird. Hier sind meine Top-Tipps:

  • Matratzenschoner verwenden. Ein waschbarer Matratzenschoner ist die einfachste Massnahme. Er fängt Schweiss, Hautschuppen und kleine Unfälle ab – und kann einfach bei 60°C in die Waschmaschine.
  • Regelmässig lüften. Jeden Morgen die Bettdecke zurückschlagen und das Zimmer für 15–30 Minuten lüften. So kann die Feuchtigkeit aus der Nacht entweichen.
  • Bettwäsche wöchentlich wechseln. Klingt nach viel Arbeit, aber es lohnt sich. Weniger Bakterien, weniger Milben, bessere Luft.
  • Matratze regelmässig wenden. Wenn deine Matratze beidseitig nutzbar ist, dreh sie alle 3–6 Monate. Das verteilt die Belastung gleichmässig.
  • Alle 8–10 Jahre austauschen. Selbst mit bester Pflege verliert eine Matratze mit der Zeit an Stützfunktion.
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Fazit

Regelmässige Reinigung ist wichtig, aber auch die beste Matratze hat ein Limit. Die Lebensdauer liegt bei 7–10 Jahren – nach 8 Jahren sollte man wechseln. Wenn du eine neue Matratze suchst, ist Newentor eine Top-Wahl: Deutschlands meistverkaufte Marke, 7-Zonen-Taschenfederkern, 10 Jahre Garantie, 200 Nächte Probeschlafen und OEKO-TEX®- sowie CertiPUR-US®-Zertifizierung. Eine gute Matratze lohnt sich.

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Über den Autor
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Sofia Hoffmann ist deutsche Schlafexpertin. Sie testet Matratzen, Topper sowie Kissen und teilt praktische Tipps für besseren Schlaf und den Bettenkauf.
Schlafexpertin Newentor-Redaktion
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